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Entwurmung

Warum entwurme ich meinen Hund?
Regelmäßige Entwurmung ist eine hygienische Pflicht, um den Hund als auch den Menschen vor einer möglichen Ansteckung zu schützen.

Wie erfolgt die Übertragung von Würmern?
Saugwelpen werden bereits über die Muttermilch mit Spulwürmern infiziert. Die vorwiegende Übertragung erfolgt durch die Ausscheidung von Wurmeiern mit dem Kot, die sich in der Umgebung zu infektionsfähigen Larven entwickeln. Diese gelangen dann über die Maulhöhle in den Magen-Darmtrakt unserer Haustiere.
Larven von Hakenwürmern sind sogar in der Lage die gesunde Haut des Hundes zu durchdringen.
Bandwürmer hingegen geben einzelne Glieder ab, die im eingetrockneten Zustand einem Reiskorn gleichen. Diese müssen aber erst von einem Floh oder einem Nagetier aufgenommen werden, um für den Hund ansteckend zu werden. Daher geht eine wirksame Bandwurmvorbeuge mit einer regelmäßigen Flohbekämpfung Hand in Hand.

So entwurmen Sie Ihren Hund richtig:

Welpen ab dem 14. Lebenstag: alle 3 Wochen bis zum 5. Lebensmonat
Hunde über dem 5. Lebensmonat: 4x jährlich
Muttertiere: 10 Tage vor der Geburt und 14 Tage danach gemeinsam mit den Welpen
Sowie 14 Tage vor jeder Schutzimpfung
 

Impfungen

Schutzimpfung
Die Schutzimpfung schützt Ihren Liebling vor schwerwiegenden bakteriellen oder viralen Erkrankungen, die meist mit einer schweren bleibenden Schädigung des Hundes, wenn nicht sogar mit dem Tod des Tieres einhergehen. Die Tollwutimpfung schützt nicht nur das Tier, sondern verhindert die Übertragung dieser absolut tödlichen Erkrankung auf den Menschen. Darüber hinaus ist sie die Voraussetzung, dass Sie Ihren Hund mit ins Ausland nehmen dürfen. Kroatien und Ungarn erkennen eine Tollwutimpfung nur bis zu maximal 6 Monate nach der Impfung an.

Jede Impfung besteht aus der so genannten Grundimmunisierung und den jährlichen Auffrischungsimpfungen. Eine Grundimmunisierung besteht aus 2 Teilimpfungen im Abstand von 3-4 Wochen, und hat zum Ziel im Körper eine Art Gedächtnis hervorzurufen, das für einen Zeitraum von etwa einem Jahr anhält. Auffrischungsimpfungen sollten daher maximal 14 Monate später stattfinden, da dieser Effekt sonst verloren geht und eine neuerliche Grundimmunisierung nötig ist.

Der Erfolg einer Schutzimpfung hängt von folgenden Voraussetzungen ab:

Nur gesunde Hunde dürfen geimpft werden
Parasitenfreiheit, d.h. vorhergehende Entwurmung und Entflohung
Vermeidung von Stress wie z.B. Besitzer- oder Ortswechsel
Einhaltung der Impfintervalle

Das angeführte Impfschema stellt eine Richtlinie dar. Sie können jedoch von Ihrem Tierarzt einen individuellen Impfplan erstellen lassen.

Impfschema für Welpen:

6. Lebenswoche Impfung gegen Parvovirose
8. Lebenswoche Impfung gegen Parvovirose, Hundestaupe, Hepatitis, Leptospirose, Zwingerhusten,
12. Lebenswoche Impfung gegen Parvovirose, Hundestaupe, Hepatitis, Leptospirose, Zwingerhusten und Tollwut
16. Lebenswoche Impfung gegen Tollwut
danach jährliche Auffrischungsimpfung

Impfschema für erwachsene bisher ungeimpfte Hunde:

Impfung des Hundes gegen Parvovirose, Hundestaupe, Hepatitis, Leptospirose, Zwingerhusten und Tollwut
3-4 Wochen später Wiederholung der gleichen Impfung
danach jährliche Auffrischung

Sämtliche Impfstoffe liegen in Form von Kombinationsimpfstoffen vor, d. h. eine einzelne Injektion enthält sämtliche Komponenten. Somit wird das notwendige Übel " Impfung" nicht zur Qual.

Schutzimpfung gegen Borreliose
Weiters steht beim Hund die Schutzimpfung gegen Borreliose zur Verfügung. In Europa gibt es 5 verschiedene Borreliose-Stämme. Der Impfstoff schützt jedoch nur gegen Borrelia burgdorferi.

Grundimmunisierung:

1.Impfung ab der 12. Lebenswoche
2.Impfung 3-5 Wochen später

Auffrischung:
Einmal jährlich vor der risikoreichen Saison, am besten zwischen Oktober und März.
Bei hohem Infektionsrisiko sollte Ihr Hund alle 6 Monate geimpft werden.

 

 

 

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