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Tiergesundheit

Welche Körpertemperatur hat ein Hund und wo wird sie gemessen?
Die Körpertemperatur beim Hund wird im Mastdarm gemessen. Dazu wird das Thermometer 2-3 cm weit in den After des Hundes eingeführt. Die Messdauer beträgt 2-3 Minuten. Die innere Körpertemperatur eines kleinen Hundes beträgt 38,5-39,0°C, die eines großen 38,0-38,5°C.

Wie alt werden Hunde?
Die Altersgrenze der Hunde variiert stark, steht aber im umgekehrten Verhältnis zur Körpergröße. Das heißt, je größer ein Hund ist, desto geringer ist seine Lebenserwartung. Doggen werden durchschnittlich 8 Jahre alt, während ein Pudel mit 16 Jahren keine Seltenheit ist.

Die Staupe:
Es handelt sich dabei um eine Virusinfektion, die 2 bis 7 Tage nach der Ansteckung ausbricht. Da das Virus in der Außenwelt einige Zeit bestehen kann, ist nicht nur eine Übertragung von Hund zu Hund möglich, sondern auch indirekt über den Menschen. Besonders empfindlich sind Junghunde. Von den Symptomen her unterscheidet man mehrere Verlaufsformen. Bei der Darmstaupe kommt es zu Fieber, Durchfall und Erbrechen. Die Lungenform geht mit einer Entzündung des oberen Atemtrakts einher und in der Folge kommt es auch zu einer Lungenentzündung. Die nervale Form, dass heißt es kommt zu Symptomen wie Krämpfen, Lähmungen etc. nimmt in der Regel den ungünstigsten Verlauf. Vorbeuge durch Schutzimpfung (siehe Impfplan Hund).

Die Parvovirose:
Das Virus, das diese Erkrankung auslöst, behält seine krankmachenden Eigenschaften in der Außenwelt über Monate. Auch bei dieser Erkrankung sind Welpen am gefährdetsten, nicht selten sterben sie. Es kommt zu einer Magen-Darmentzündung. Fieber, Erbrechen und Durchfall, der nach einiger Zeit blutig wird, dominieren das Bild. Oft werden die Tiere innerhalb von Stunden apathisch. Vorbeuge durch Schutzimpfung (siehe Impfplan Hund).

Die Hepatitis (contagiosa canis):
Diese fieberhafte Leberentzündung wird durch ein Virus ausgelöst. Die Symptome sind Fieber, ein hochgradig schmerzhafter Bauch, Durchfall und manchmal auch eine Entzündung der Augen. Vorbeuge durch Schutzimpfung (siehe Impfplan Hund).

Die Leptospirose:
Eine bakterielle Infektion, die hauptsächlich durch Nagetiere übertragen wird. Manchmal kommen diese Erreger aber auch in stehenden Gewässern vor. Die Tiere werden matt, haben Fieber, bekommen Durchfall und Gelbsucht. Vorbeuge durch Schutzimpfung (siehe Impfplan Hund).

Der Zwingerhusten:
Für diese Erkrankung kommen mehrere Erreger, Bakterien und Viren in Frage. Es kommt zu einer Entzündung der oberen Atemwege, die mit lautem Husten einhergeht. Vorbeuge durch Schutzimpfung (siehe Impfplan Hund).

Juckreiz (Pruritus):
Einer der häufigsten Gründe, die den Hundehalter veranlassen, den Tierarzt aufzusuchen. Dieses Symptom macht sich besonders nachts bemerkbar. Der Hund kratzt sich, schleckt sich, beißt sich, schüttelt mit den Ohren, reibt sich an Gegenständen. Schlaflose Nächte für Hund und Mensch sind die Folge.

Flohbefall:
Dies ist die häufigste Ursache für Juckreiz. Sehr viele Hunde sind auf Flohspeichel allergisch. Dann reicht ein einziger Flohstich aus, um massiven Juckreiz zu verursachen. In diesem Falle ist eine Flohbehandlung des Hundes und der Umgebung notwendig, denn 99% der Flöhe leben nicht am Tier, sondern in der Umgebung. Wir haben für Sie die derzeit besten am Markt befindlichen Medikamente zur Flohbekämpfung zusammengestellt.

Futtermittelallergie:
Eine weitere sehr häufig anzutreffende Ursache für Juckreiz, ist eine Futtermittelallergie.
Es gibt aber auch noch eine sehr lange Palette anderer Erkrankungen, die mit Juckreiz einhergehen.
Die Abklärung der Ursache kann manchmal lange dauern und auch an den Nerven des Hundebesitzers zehren, doch ist dies unbedingt notwendig. Eine symptomatische Therapie, dass heißt dem Hund wird ein juckreizhemmendes Medikament verabreicht, scheint zwar im ersten Moment sehr effektiv, birgt jedoch bei langer Anwendung die Gefahr schwerwiegender Erkrankung in sich.

Pilzerkrankungen:
Ein wichtiger Aspekt ist auch die Verhinderung der Übertragung von ansteckenden Hautpilzen auf den Menschen. Besonders empfänglich sind dabei Kinder und ältere Menschen. Solche Erkrankungen äußern sich durch runde, gerötete, schuppende Hautveränderungen, die sich langsam in die Umgebung ausbreiten.

Verstauchung:
Durch Krafteinwirkung kommt es zur kurzfristigen übermäßigen Bewegung von Gelenksenden zueinander. Diese kehren danach sofort wieder in ihre Lage zurück, doch ist es dabei zu einer Überdehnung der Bänder und der Gelenkskapsel gekommen.

Luxation oder Auskegelung:
Dabei ist die Krafteinwirkung auf ein Gelenk so stark, dass es zur Zerreißung der Gelenkskapsel und der Bänder kommt. Dabei bleiben die Gelenksenden zueinander verschoben.

Kreuzbandriß:
Die Kreuzbänder befinden sich im Kniegelenk und verhindern, dass sich Oberschenkel und Unterschenkel zueinander schubladenartig verschieben. Ein Kreuzbandriß führt durch Gelenksinstabilität rasch zu einer Schädigung der Menisken und des Gelenksknorpels. Die Folge ist eine Arthrose.

Hüftgelenksdysplasie (HD):
Diese Erkrankung ist eine Wachstumsstörung, die dazu führt, dass der Oberschenkelkopf und die Hüftgelenkspfanne nicht zueinander passen. Durch die dadurch bedingte Fehlbelastung im Gelenk kommt es in der Folge zu schmerzhaften Arthrosen. Die Ursachen dieser Erkrankung liegen sowohl in der Genetik als auch in Aufzuchtfehlern, wie zum Beispiel Fütterungsfehlern. Betroffen sind vor allem große Rassen. Um die genetische Komponente dieser Erkrankung in den Griff zu bekommen, ist die Röntgenuntersuchung aller Zuchthunde ab einem Lebensalter von einem Jahr vorgeschrieben.

Ellbogendysplasie (ED):
Durch eine Wachstumsstörung der am Ellbogengelenk beteiligten Knochen, das sind Oberarmknochen, Elle und Speiche, kommt es zu einer Gelenksfehlbildung. Diese führt zu einer schmerzhaften Arthrose. Da auch hier eine genetische Veranlagung zugrunde liegt, versucht man dem Problem mit Zuchtselektion zu begegnen.

Cauda equina-Syndrom:
Durch Einengung des Wirbelkanals am Übergang von Lendenwirbelsäule zu Kreuzbein kommt es zur Beeinträchtigung der auslaufenden Nerven des Rückenmarks. Die Folge sind je nach Schweregrad Bewegungsunlust durch Schmerzen bis hin zu Lähmungserscheinungen. Betroffen sind vorwiegend schwere Hunde. Die Diagnose wird durch Röntgen gestellt.

Spondylose:
Hier handelt es sich um einen langsam fortschreitenden Prozeß, bei dem es zur knöchernen Brückenbildung zwischen 2 Wirbeln kommt. Spondylosen können symptomlos sein, gehen aber meist mit Schmerzsymptomen bis hin zu nervalen Ausfällen einher.

Patellaluxation:
Dabei befindet sich die Kniescheibe nicht in ihrer normalen Lage zwischen den Rollkämmen am Oberschenkelknochen. Je nach Richtung wird eine mediale d.h. nach innen gerichtete Verlagerung bzw. eine laterale, nach außen gerichtete Verlagerung unterschieden. Weiters kann eine solche Verlagerung nur kurze Zeit bestehen, oder die Kniescheibe kann auch dauerhaft außerhalb ihres Bettes liegen. Kleinhunderassen haben häufig eine Verlagerung nach innen, Hunde großer Rassen eine nach außen. Auch hier handelt es sich um eine erbliche Disposition.

Legg-Calve-Perthes-Krankheit:
Aufgrund einer Störung der Durchblutung im Bereich der Wachstumsfuge des Oberschenkelhalses kommt es zu einer Verformung bzw. zum Absterben des Oberschenkelkopfes. Diese Krankheit tritt bevorzugt bei Kleinhunderassen (Terrier) auf und wird vererbt.

Osteochondrosis dissecans (OCD):
Bei großen schnellwüchsigen Hunderassen kann es in einem Alter von 4-8 Monaten zu einer mangelhaften Durchblutung umschriebener Areale im Bereich der Knorpel-Knochengrenze größerer Gelenke kommen. An diesen Stellen können dann kleine Knorpelschuppen aus der Gelenksfläche ausspringen. Dies führt zu Lahmheit. Wird dieses Gelenk nicht chirurgisch behandelt, so ist eine Arthrose die Folge. Sehr häufig sind Schulter-, Ellbogen- und Kniegelenk betroffen.

Arthrose:
Bei dieser degenerativen Gelenkserkrankung kommt es zu Schäden an Knorpel, Gelenkskapsel und Bändern. Es kommt dabei zur Verdickung des Gelenks, da der Organismus durch Zubildung von Bindegewebe den Prozeß zu stabilisieren versucht.

Arthritis:
Dies ist eine Gelenksentzündung und tritt in der Regel plötzlich auf. Ursache können Gewalteinwirkungen, Infektionen, Autoimmunerkrankungen etc. sein. Schäden am Gelenksknorpel, an Kapsel und Bändern können die Folge sein.

Eosinophile Panostitis:
Diese Beinhautentzündung ist eine schmerzhafte Erkrankung der langen Röhrenknochen großer Hunderassen im Alter von 5-12 Monaten. Der von Extremität zu Extremität wandernde Schmerz ist ein häufiges Symptom dieser Erkrankung.

Ohrenpflege
Die Entzündung des äußeren Gehörganges ist eine häufige Erkrankung der Kleintiere, die in verschleppten Fällen zu einer Entzündung des Mittelohres, möglicherweise sogar zu einer Beeinträchtigung des Innenohres führen kann.
Sie sollten einmal wöchentlich den Gehörgang mit einigen Tropfen eines Ohrreinigers benetzen, darauf die Gehörgänge kräftig massieren und die Ohrmuschel danach äußerlich mit einem weichen Tuch reinigen. Bitte verwenden Sie keine Wattestäbchen, denn damit wird der Schmutz noch weiter in den Gehörgang geschoben. Bei Hunden mit sehr vielen Haaren im äußeren Gehörgang empfiehlt es sich, diese vorsichtig auszuzupfen.

Was deutet auf eine Ohrenentzündung hin?
Die Tiere schütteln häufig den Kopf, kratzen sich im Bereich der Ohren oder äußern Schmerzlaute beim Berühren des Ohres. Im Bereich des Ohres kann man vermehrt Ohrenschmalz, Schuppen, manchmal sogar durch Eiter verklebte Haare erkennen. Dies ist dann oft mit einem üblen Geruch verbunden.

Was passiert bei einer Mittelohrentzündung?
Die Tiere haben oft Fieber, fressen nicht und sind apathisch. In schwerwiegenden Fällen kann es sogar zu Bewegungsstörungen und Gleichgewichtsstörungen kommen.

Was sind die Ursachen für eine Ohrenentzündung?
Bakterien, Pilze, Hefen, Parasiten und auch Fremdkörper können zu dieser Erkrankung führen.

Wie behandelt man eine Ohrenentzündung?
Am wichtigsten ist die Reinigung des Gehörgangs von Ohrenschmalz und Entzündungsprodukten. Das Ohr wird mit antiseptischen Lösungen gespült und abgelöste Beläge entfernt. Da dies meist sehr schmerzhaft ist, wird dies unter Narkose durchgeführt. Danach wird das Ohr mit einer entsprechenden Ohrensalbe behandelt.
Der Tierhalter bekommt zusätzlich zur Salbe auch ein Spülmittel mit, damit das Ohr vor dem Einbringen der Salbe von Entzündungssekreten befreit werden kann. Das geht folgendermaßen: der Tierhalter gibt reichlich Spüllösung in den Gehörgang, dann massiert man das Ohr, damit sich die Beläge gut lösen. Zum Schluß reinigt man die Ohrmuschel soweit man kann mit einem sauberen, weichen Tuch. Auch hier bitte keine Wattestäbchen verwenden. Durch Kopfschütteln und Bewegung wandern die gelösten Teile alleine nach außen. Es reicht die Ohrmuschel mehrmals mit einem Tuch zu säubern. Der Konus der Ohrensalbe wird nun senkrecht in die Ohrmuschel eingeführt. Keine Angst, das Trommelfell wird nicht verletzt. Durch leichten Druck auf die Tube wird etwas Salbe ins Ohr eingebracht, und die Tube aus dem Ohr entfernt. Danach soll das Ohr wieder massiert werden, damit die Salbe im Ohr gleichmäßig verteilt wird. Dies wird solange durchgeführt bis die Heilung festgestellt wurde.

 

 

 

 

 

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